Dashboard — Alles auf einen Blick

Projektfortschritt
0 / 23
0 %
NED
0 / 10
10 offen
z-tholl
0 / 13
13 offen
Überfällig
0
Deadlines überschritten
Heute 0
↓ mehr scrollen
Demnächst alle 0
↓ mehr scrollen
Zuletzt erledigt 0
↓ mehr scrollen
Krefeld-Fortschritt A1 – A6
📎 Belege & Dokumente 0
A1 von 6 · Anforderung

Nämlichkeitssicherung bei postenweiser Lagerung

Nämlichkeitssicherung bei postenweiser Lagerung am Standort CWP0007 (Eching) — Abgrenzung präferenzrechtlich nötig.Wortlaut · Schreiben HZA Krefeld vom 21.01.2026, S. 1

Postenweise Lagerung ist in der Bewilligung CWP0007 festgelegt. In der Praxis ist die postenweise Zuordnung von Abgängen zu Zugängen jedoch nicht durchgängig gegeben: Durch den Wegfall der automatischen Konsolidierung in DAKOSY und die daraus folgenden manuellen Zuweisungen reißt die Kette zwischen Zugang und Abgang. HZA Landshut bezeichnet die zugangspositionsbezogene Bestandsprüfung im Teilbericht (Tz 3.5 / Tz 4.1) als nur eingeschränkt durchführbar.

A2 von 6 · Anforderung

Standort-Abgrenzung Eching

REWARDS am Standort Eching nutzen; Abgrenzung Zu-/Abgänge zu anderen Standorten über Bezugsnummer und Sachbearbeiter-Name.Wortlaut · Schreiben HZA Krefeld vom 21.01.2026, S. 2

Seit der Systemumstellung ZARA → DAKOSY (07.11.2023) ist eine systemische Abgrenzung der Zu- und Abgänge für den Lagerort Eching über die Bezugsnummer nicht mehr möglich. Hilfsweise erfolgte die Abgrenzung über die Namen der Sachbearbeiter. HZA Landshut hält im Teilbericht fest, dass eine Bestandsprüfung ohne ordentliche Abgrenzung nur eingeschränkt möglich war.

A3 von 6 · Anforderung

Systemtechnische Konsolidierung

Systemtechnische Konsolidierung der Auslagerung — keine manuelle Zuweisung in Abschreibungen zugelassen.Wortlaut · Schreiben HZA Krefeld vom 21.01.2026, S. 2

DAKOSY kann — anders als das Vorsystem ZARA — Aufträge mit gleicher Artikelnummer für einen Endempfänger nicht automatisch zu einer Sendung zusammenfassen (Teilbericht Tz 3.4.10.2). Die Mitarbeiter führen die Konsolidierung manuell durch. Diese manuelle Zuweisung stellt nach Auffassung der Prüfer eine erhebliche Fehlerquelle dar und zieht Folgefehler nach sich (Tz 3.4.10.3 — Kettenfehler).

A4 von 6 · Anforderung

Artikelnummer-Änderungen sichtbar machen

Artikelnummer-Änderungen (z. B. Software-Aufspielung) sichtbar machen.Wortlaut · Schreiben HZA Krefeld vom 21.01.2026, S. 2

Software-Aufspielungen führen zu geänderten Artikelnummern. Im Lagerführungssystem reißt damit die Kette zur ursprünglichen Zugangsnummer und Artikelnummer. Der elektronische Bestandsabgleich auf Artikelnummern-Ebene ist nur mit erheblichem Mehraufwand möglich (Teilbericht Tz 3.4.11 sowie Zusammenfassung Tz 4.1).

A5 von 6 · Anforderung

VERBUCHT-Status & Ort der Ware

Beendigung Zollverfahren erst mit Status VERBUCHT; Standort der Ware durchgehend bekannt.Wortlaut · Schreiben HZA Krefeld vom 21.01.2026, S. 2

Krefeld schreibt vor, dass das Zolllagerverfahren erst mit Vergabe des Status VERBUCHT und dem Übergang in ein neues Zollverfahren beendet ist. Die Ware muss bis zum vollständigen Übergang im Buchführungssystem geführt werden, und der Ort der Ware muss benannt sein. In der bisherigen Praxis ist diese Status- und Standortverfolgung nicht durchgängig systemisch dokumentiert.

A6 von 6 · Anforderung

Stornierungen & Statuswechsel

Stornierungen dokumentieren; Versand-Storno → Rückbuchung ins Zolllager; Union-/Nicht-Unionsware kennzeichnen.Wortlaut · Schreiben HZA Krefeld vom 21.01.2026, S. 3

Komplette Stornierungen nach Anschreibungszeitpunkten sind grundsätzlich nicht zulässig. Änderungen wegen Fehleingaben müssen dokumentiert werden. Bei einem Versandverfahren nach dem Zolllagerverfahren, das storniert wird, sind die Waren formell wieder in das Zolllager einzubuchen. Statuswechsel von Nicht-Unionsware zu Unionsware sind sowohl in der Buchhaltung als auch an der Ware durch Etikett „Zollgut“ bzw. „Freigut“ zu vermerken.

Punkt 1 · Bestandsübernahmegeprüft

292 Positionen ZARA → DAKOSY

Positionen, Mengen, Artikel und Bestand wurden sauber von ZARA nach DAKOSY übernommen. Mengen- und Artikel-Abgleich: 100 % Übereinstimmung bei allen 292 Positionen.

Ausschließlich beim Kunden SEIK (WIIP-Sätze). Ursache eindeutig identifiziert: Gesamtpreis statt Stückpreis übernommen. Beispiel MUCA-08866 Pos. 1, Art. 34110-53SF1-000, Menge 45: IST 3.814,65 EUR vs. SOLL 84,77 EUR. Detailliste aller 11 Positionen im Ergebnisbericht (Phase 04.1).

Punkt 2 · Ist-/Soll-Abgleichgeprüft

Delta-Analyse — Zugänge & Abgänge

4.088 Zugänge · 8.412 Abgänge · keine größeren Beanstandungen.

4.155 Zugänge (I-Sätze) · 10.064 Abgänge (E-Sätze).

4.084 von 4.088 zugeordnet (99,9 %). 7 nicht zugeordnet: 4 IST-only + 3 SOLL-only — noch zu klären.

G1 exakt: 8.145 (96,8 %) · G2 stark: 105 (1,2 %) · G3 möglich: 117 (1,4 %) · G4 schwach/keine: 45 (0,5 %). Aus Gruppe 4 hat Herr Zabernigg 7 Stück in REWARDS wiedergefunden.

Punkt 3 · Bestandsabgleich 28.02.2026100 % verifiziert

596 / 596 Positionen verifiziert

Alle 596 Positionen der DAKOSY-Bestandsdatei zum 28.02.2026 wurden gegen den berechneten Bestand (Zugänge − Abgänge) geprüft. Berechneter Bestand stimmt bei allen Positionen mit der DAKOSY-Bestandsdatei überein. Kein Überabgang, keine Fehlbestände. KZ Bestand: 4.088 / 4.088 OK.

Punkt 4 · Datentechnischer Masterplan

4-Phasen-Analyse

Bestandsübernahme ZARA → DAKOSY am 27.11.2023. 292 Positionen / 208 Artikel / 87.662 Stück.

Schnittstellendaten REWARDS (ZIEFIE00). 14.219 Datensätze · 4.155 Zugänge · 10.064 Abgänge.

Bewegungsliste & Bestandsdatei für Zeitraum 27.11.2023 – 28.02.2026. 4.088 Zugänge · 8.412 Abgänge · 596 aktive Positionen.

Maschineller Abgleich SOLL vs. IST. Klassifikation Zugänge über 8 Kennzeichen, Abgänge über Gruppenmodell 1a–4b. Ergebnis: 100 % bereinigter Systembestand zur Vorlage beim Zoll.

Punkt 5 · Kennzahlen-Übersicht

Alle Ergebnisse auf einen Blick

292 / 292 Positionen · Artikel und Mengen 100 % · 11 Wertabweichungen (WIIP) mit identifizierter Ursache.

4.088 IST vs. 4.087 zuordenbare SOLL · 99,9 % zugeordnet · 7 offen.

8.412 IST vs. 9.541 SOLL · G1 96,8 % · G2 1,2 % · G3 1,4 % · G4 0,5 %.

596 / 596 Positionen verifiziert · 0 Abweichungen.

A1 von 6 · Lösungsansatzin Bearbeitung

Nämlichkeitssicherung pro Sendung

Lückenlose Zuordnung Zugang ↔ Abgang über das zentrale Konsolidierungs-Tool zcB (zollcontrolBASE). Die postenweise Buchung wird systemisch erzwungen; manuelle Eingriffe entfallen vollständig. Die Nämlichkeit jeder Sendung wird über die Bezugsnummer und die Sendungs-Logik im Tool gesichert.

Kernfunktion des Konsolidierungs-Tools zcB (Gesprächsprotokoll Punkt 3.3.1.3): Nämlichkeitssicherung pro Sendung. Umgesetzt über die Konsolidierungs- und Dispositionslogik (3.3.3.2).

z-tholl3.3.3.2Implementierung Konsolidierungs- / Dispositionslogik (A1, A3)
z-tholl3.3.3.4Verfahrensdokumentation Mapping A1–A5
A2 von 6 · Lösungsansatzin Bearbeitung

Referenzdatei REWARDS ↔ DAKOSY

Die REWARDS-Bezugsnummern und die Mandantendaten (z. B. SEIK für Seiko) werden korrekt an DAKOSY übergeben. Über eine Referenzdatei wird der REWARDS-Zugang eindeutig auf den DAKOSY-Zugang abgebildet — die Neudurchnummerierung in DAKOSY fällt damit weg (Gesprächsprotokoll 3.2.1.1).

Die Bezugsnummer-Logik wird in der Schnittstelle sichergestellt (3.3.2.2). Standort-Filter über die Mandanten-Bindung an Eching im Tool integriert.

NED3.2.2.1Sortierung in REWARDS / Schnittstelle ändern — REWARDS-Reihenfolge erhalten
NED3.2.2.2Zugriff auf die Referenzdatei ermöglichen
NED3.3.2.2Bezugsnummer-Logik in der Schnittstelle sicherstellen
z-tholl3.2.3.3Entwurf Referenzdatei + Sortierungs-Vorgabe
A3 von 6 · Lösungsansatzin Bearbeitung

Konsolidierung vor dem DAKOSY-Import

Da DAKOSY die Konsolidierung prozessual nicht abbildet, wird die Logik nach vorne verlagert: Aufträge werden bereits in der Schnittstelle vor dem DAKOSY-Import gebündelt. DAKOSY erhält vorkonsolidierte Datensätze. Manuelle Zuweisungen in den Abschreibungen entfallen vollständig.

Konsolidierungs- und Dispositionslogik im zcB-Tool (Gesprächsprotokoll 3.3.3.2) — Kernfunktion A3. Abgänge werden zentral gesammelt und können wie bei ZARA zu Sendungen konsolidiert werden (3.3.1.2).

NED3.2.2.3Daten für die Konsolidierung an z-tholl bereitstellen
NED3.3.2.1Daten / XML aus der REWARDS-Schnittstelle bereitstellen
z-tholl3.3.3.1Datenmodell-Entwurf des Tools
z-tholl3.3.3.2Implementierung Konsolidierungs- / Dispositionslogik (A1, A3)
A4 von 6 · Lösungsansatzin Bearbeitung

Versionierung der Artikelnummern

Versionierung und Archivierung bei geänderten Artikelnummern. Die neue Artikelnummer wird untrennbar mit der historischen 5-stelligen Zugangsnummer und der alten Artikelnummer verknüpft und an DAKOSY übergeben. Die vollständige Buchungshistorie bleibt erhalten.

Mapping-Tabelle in der Schnittstellenlogik. Die Verfahrensdokumentation (3.3.3.4) enthält das Mapping A1–A5 inklusive Artikelnummern-Historie.

z-tholl3.3.3.4Verfahrensdokumentation Mapping A1–A5
A5 von 6 · Lösungsansatzin Bearbeitung

Bestätigungs-Logik für Status & Ort

Der Status VERBUCHT wird erst getriggert, wenn ein fehlerfreier Rücklauf (Handshake) vorliegt. Bis zum vollständigen Übergang in das Folgeverfahren ist der Standort der Ware im Buchführungssystem durchgehend benannt.

Bestätigungs-Logik im zcB-Tool für Status- und Standortverfolgung (Gesprächsprotokoll 3.3.3.3).

z-tholl3.3.3.3Bestätigungs-Logik im Tool für Status- / Standortverfolgung (A5)
A6 von 6 · Lösungsansatzoffen

Storno-Workflow & Statuswechsel

Komplette Stornos erfordern einen dokumentierten Freigabe-Workflow. Bei Versand-Storno nach Zolllagerabmeldung erfolgt die formelle Rückbuchung ins Zolllager. Statuswechsel von Nicht-Unionsware zu Unionsware werden konsistent in Buchhaltung und Warenbeschriftung („Zollgut“ / „Freigut“) gespiegelt.

Flankierende organisatorische Anweisung außerhalb des Tools. Wird in die Verfahrensdokumentation (3.3.3.4) als Storno- und Statuswechsel-Regelung aufgenommen.

z-tholl3.3.3.4Verfahrensdokumentation Mapping A1–A5 (Storno- und Statuswechsel-Regelung ergänzen)
23
Aufgaben
24
Offen
0
In Arbeit
0
Erledigt
Punkt
ID
Wer
Aufgabe🔍
📎
Deadline
Erledigt am
Status
P1
1.2.1
NED
Betroffene Wertabweichungen prüfen / Zugänge
P1
1.2.2
NED
Welche Abgänge sind dazu gelaufen?
P1
1.2.3
NED
Verfahren — Wiederausfuhr oder freier Verkehr?
P1
1.3.1
z-tholl
Nachreichung E-Mail-Korrespondenz zu den 11 Abweichungen an München
P1
1.3.2
z-tholl
Datenseitiger Nachvollzug aller 18 Fälle (SEIK 11 + TPO 6 + CARU 1)
P2
2.2.1
NED
Herr Zabernigg listet 9 Positionen aus Gruppe 4 mit bezogenem Zugang
P2
2.2.2
NED
Die 7 nicht zugeordneten Zugänge gemeinsam nachklären
P2
2.3.1
z-tholl
Datenseitiger Nachvollzug, sobald Liste 2.2.1 vorliegt
P2
2.3.2
z-tholl
Datenseitiger Abgleich der 7 nicht zugeordneten Zugänge
P3.1
3.1.2.1
NED
Workflow-Dokumentation zur Abgangsbuchung Eching (Zabernigg) bereitstellen
P3.1
3.1.3.1
z-tholl
Erstellung Argumentation Ist-Situation auf Basis Workflow-Doku
P3.1
3.1.3.2
z-tholl
Einarbeitung Delta-Analyse-Ergebnisse in die Argumentation
P3.2
3.2.2.1
NED
Sortierung in REWARDS / Schnittstelle ändern — REWARDS-Reihenfolge erhalten A1
P3.2
3.2.2.3
NED
Daten für Konsolidierung an zcB (zollcontrolBASE) bereitstellen — siehe 3.3.2.1 A3
P3.2
3.2.3.1
z-tholl
Erstellung Argumentation Soll-Zustand für HZA Krefeld
P3.2
3.2.3.2
z-tholl
Abstimmung mit UK-IT (Simon + Team) zur Schnittstellen-Anpassung A1
P3.2
3.2.3.3
z-tholl
Entwurf Referenzdatei · Sortierung · Versionierung · 3.3 / zcB A1A2A4
P3.3
3.3.2.1
NED
Daten / XML aus der REWARDS-Schnittstelle bereitstellen A3
P3.3
3.3.2.2
NED
Bezugsnummer-Logik in der Schnittstelle sicherstellen A2
P3.3
3.3.3.1
z-tholl
Datenmodell-Entwurf des Tools A1A3
P3.3
3.3.3.2
z-tholl
Implementierung Konsolidierungs- / Dispositionslogik A1A3
P3.3
3.3.3.3
z-tholl
Bestätigungs-Logik im Tool für Status- / Standortverfolgung A5
P3.3
3.3.3.4
z-tholl
Bestandsabgleich zcB ↔ DAKOSY (event-basiert + periodisch 3-Wege gegen REWARDS) — manifestiert VERBUCHT, erkennt Storno, beweist Nämlichkeit lückenlos A1A5A6